Jugendkeller unter neuer Leitung

08.10.2014

Simon Müller hat die Nachfolge von Anika Jablinski als Leiter des Jugendkellers Auenheim angetreten.

Kinder und Jugendliche aus Auenheim haben seit Oktober einen neuen Ansprechpartner: Der 28-jährige Sozialarbeiter Simon Müller hat als Nachfolger von Anika Jablinski die Leitung des Jugendkellers Auenheim übernommen. Die Halbtagsstelle war für ihn ein Glücksfall, denn neben der Sozialen Arbeit kann er so weiterhin in der Landwirtschaft tätig bleiben.

Simon Müller wuchs in Oberkirch auf und machte nach der Realschule zunächst eine Ausbildung zum Wirtschafts-assistenten. Schnell merkte er jedoch, dass er eigentlich einen anderen Beruf ergreifen wollte. „Ich bin immer gern in Kontakt mit Menschen“, sagt er. „Meine Berufung sehe ich in der Arbeit mit Jugendlichen.“ Deshalb studierte er Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Zwei Theoriesemester verbrachte er an der brasilianischen Universität in Sao Leopoldo. Auch nach seinem Studium, von Oktober 2013 bis März 2014, lebte er noch einmal in Brasilien. Neben Englisch und Spanisch spricht Simon Müller deshalb sehr gut Portugiesisch.

Sein Praxissemester absolvierte er bei den Beratenden Hilfen in Stuttgart, wo er mit Jugendlichen arbeitete. Praktische Erfahrung sammelte der 28-Jährige außerdem im Jugendzentrum in Oberkirch, bei einem Projekt mit Obdachlosen sowie in der Hausaufgabenbetreuung und Begleitung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Stuttgart.

Nun freut sich Simon Müller auf seine neuen Aufgaben in Kehl. Mit den Jugendlichen aus dem Jugendkeller Auenheim plant der Sozialarbeiter verschiedene kleinere Projekte, ebenso wie Ausflüge nach Straßburg, in den Europa-Park und zum Wandern. Außerdem möchte er eine Theke für den Jugendkeller bauen. „Es gibt viel zu tun“, ist er überzeugt. Neben der Leitung des Jugendkellers bleibt Simon Müller weiterhin im Obstanbau beschäftigt. Denn gemeinsam mit seiner Mutter und seiner Schwester hat er vor zwei Jahren den landwirtschaftlichen Betrieb seines Vaters übernommen. „Diese Kombination aus Landwirtschaft und Jugendarbeit ist für mich die perfekt ausgewogene, abwechslungsreiche Tätigkeit.“

 
 

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