"Auemer" Rathaus-Chefin löst Versprechen ein ...

08.04.2016

Die Auenheimer Rathaus-Chefin Sanja Tömmes löst ihr Versprechen der ersten Blutspende ein - am vergangenen Mittwoch war es soweit.

Kehl-Auenheim. „Ich habe auf meiner ersten Bürgerversammlung trompetet, dass ich zur Blutspende gehen werde", sagte Auenheims Ortsvorsteherin Sanja Tömmes.

Das war vor knapp einem Jahr. Jetzt hat die "Auemer" Rathaus-Chefin ernst gemacht: Nachdem Tömmes im September wegen eines vorangegangenen Aufenthalts in den USA „zurückgestellt" wurde, wie es im Fachjargon heißt, ließ sie sich nun am Mittwoch in der Auenheimer Sporthalle zum ersten Mal in ihrem Leben „stechen".

Standardmäßig wird bei einer Blutspende ein halber Liter Blut abgezapft. Die lebensrettende Aktion dauert etwa zehn Minuten. Insgesamt hält sich der Bedarf an Blutkonserven und die Spendenbereitschaft in Deutschland derzeit die Waage, weiß Jürgen Heckmann, einer der anwesenden Ärzte bei der Blutspende-Aktion in Auenheim.

Der Bedarf sei sogar leicht rückläufig, da eine Bluttransfusion zunehmend vorsichtiger indiziert werde. „Außerdem kann man inzwischen sehr blutsparend operieren", sagte Heckmann.

Geht mit gutem Beispiel voran: Auenheims Ortsvorsteherin Sanja Tömmes bei ihrer ersten Blutspende. Foto: Antje Ritzert
Geht mit gutem Beispiel voran: Auenheims Ortsvorsteherin Sanja Tömmes bei ihrer ersten Blutspende. Foto: Antje Ritzert

 Nichtsdestotrotz reißt der Bedarf an Blutkonserven nie ab. Das Höchstalter für Mehrfachspender wurde mittlerweile auf 72 Jahre angehoben. Erstspender dürfen bis zu ihrem 65. Geburtstag zur Ader gelassen werden. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre.

VON: Antje Ritzert

 
 

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