Sanja Tömmes bleibt Ortsvorsteherin

05.07.2019

Der Ortschaftsrat in Auenheim ist nach den Kommunalwahlen im Mai am Donnerstag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen gekommen. Der wichtigste Punkt der Tagesordnung, die Wahl des Ortsvorstehers beziehungsweise der Ortsvorsteherin, wurde in bestem Einvernehmen erledigt.

Für die bisherige Ortsvorsteherin Sanja Tömmes gab es auf der konstituierenden Sitzung am Donnerstag ein einstimmiges Votum aus dem Kreis der zehn Ortschaftsräte. Einstimmig war auch die Zustimmung für ihre beiden Stellvertreter Reiner Monschau und Klaus Heidt. 

Eine Gruppe von 30 der etwa 2500 Auenheimer hatte zu dieser Sitzung den Weg ins Rathaus gefunden – entsprechend kräftig war der Beifall zum Wahlergebnis. 

»Ich habe in den vergangenen fünf Jahren erfahren, dass die Ortschaftsräte immer die Belange der Bürger im Blick behalten und wollen, dass es allen gut geht«, sagte Sanja Tömmes nach der Wahl. Sie freue sich auf die Zusammenarbeit und betonte das »angenehme menschliche Miteinander« in der abgelaufenen Mandatsperiode. »Ich hoffe, dass es auch in Zukunft gemütliche Stunden bei mir auf der Terrasse oder im Wintergarten geben wird, wo wir nicht über die Arbeit reden, sondern uns menschlich näher kommen«, sagte sie.

Mit Blumensträußen begrüßt wurden die beiden neuen Kolleginnen im Ortschaftsrat Sarah Riebs und Katharina Bolz (beide Freie Wähler). Somit sind vier Frauen und sechs Männer im Rat vertreten. Ausgeschieden aus dem Rat sind Heinrich Stiefel (damals SPD/Bürgerliste) und Bernd Bechtold (CDU). Beide haben sich nicht mehr zur Wahl gestellt – wobei Bechtold seit November 2017 nicht mehr an den Sitzungen teilgenommen hat. 

Für ihre 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Ortschaftsrat wurden Heinrich Stiefel und Klaus Heidt mit der Ehrennadel des Städtetages Baden-Württemberg ausgezeichnet. 

Zu den umgesetzten Beschlüssen der vergangenen fünf Jahre gehören die Sanierung des Sporthallendaches, die Renovierung des Feuerwehrhauses und die Anlage des Spielplatzes Wasserschlössel. 

Auenheims neuer Ortschaftsrat, von links nach rechts: Jörg Schwing, Harald Kimmer, Katharina Bolz, Sarah Riebs, Simone Landenberger, Klaus Heidt, Ortsvorsteherin Sanja Tömmes, Rainer Monschau, Stefan Heidt und Markus Bogner. ©Erwin Lang
Auenheims neuer Ortschaftsrat, von links nach rechts: Jörg Schwing, Harald Kimmer, Katharina Bolz, Sarah Riebs, Simone Landenberger, Klaus Heidt, Ortsvorsteherin Sanja Tömmes, Rainer Monschau, Stefan Heidt und Markus Bogner. ©Erwin Lang

Dafür sind insgesamt Ausgaben von 1,5 Millionen Euro zusammen gekommen, wie Tömmes in ihrem Rückblick zusammenfasste. Das größte jetzt anstehende Projekt ist die Sanierung des Kindergartens für rund 2,3 Millionen Euro, die voraussichtlich im kommenden Jahr abgeschlossen sein wird. Auf Mängel und Probleme im Schwimmbad habe man »immer wieder hingewiesen, doch man hat nicht auf uns gehört«, sagte Sanja Tömmes in Hinblick auf die aktuelle Diskussion. 
»Es macht Freude«

Tömmes‘ Bilanz: »Es macht Freude, sich für die Bürger einzusetzen, Beschlüsse zu fassen, die uns voranbringen, auch wenn wir dafür kämpfen müssen.«


aus: bo.de
von: Petra Klingbeil

 
 

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