»Mandolin-Air« hebt in Auenheim ab

19.10.2013

Musikalische Flugreise mit dem Mandolinenverein bei seinem Herbstkonzert. Zu einer Reise um die Welt hatte der Mandolinenverein Auenheim bei seinem Herbstkonzert am Samstag eingeladen. Und damit der Flug der "Mandolin-Air" auch richtig bunt wird, hatten die Auenheimer den Arbeitergesangverein Frohsinn Freistett mit in die Maschine geladen.

Kehl-Auenheim (elf). »Stewardessen« begrüß- ten die Zuhörer des Herbstkonzerts des Mandolinenvereins Auenheim im Bürgersaal in Uniform und selbst Dirigent Jean-Philippe Hummel ließ es sich nicht nehmen, eine Kapitänsuniform zu präsentieren. Vereinschef Johannes Mellein, ebenfalls uniformiert, führte im »Flugzeugjargon« durch das Programm.

»Muss i denn…« begannen die Zupfinstru- mentenspieler ihren Abend, um sich auf die Reise zu begeben. Sie landeten in allen Kontinenten und spielten deren Musik. »Granada«, also Spanien, war die erste Station und von dort ging es mit Martin Böttchers Musik zu »Winnetou« nach Nordamerika. Dem Publikum schien es zu gefallen, mit auf die Reise genommen zu werden, denn immer gab es viel Beifall für die in schöner Harmonie gespielten Stücke. Auf dem Flug nach Südamerika spielten sie »Yo Vendo Unos Ojos Negros«, und auf dem Weiterflug nach Mexiko »Flor d'Luna« mit Klaus Riebs als Solisten. Dort angekommen gaben die Zupfmusiker das »Besame mucho«, die Aufforderung zum Küssen, zum Besten.

Die Jugend durfte beim Herbstflug der Zupfmusiker nicht fehlen. Die Fluglehrer begleiteten sie dabei und sie bekamen ihren verdienten Beifall.

Auch das »Zupfensemble Auenheim«, eine kleine Besetzung des Orchesters, vier Musiker und der Dirigent am Bass, trat an. Sie besangen das texanische »Tico Tico« und die »Gelbe Rose von Texas« mit ihren Instrumenten.

Herbstkonzert Mandolinenverein 2013zoom

26 Männer betraten die Bühne, als der Arbeitergesangverein Frohsinn Freistett seine »Crew« vorstellte, einer davon war Dirigent Viktor Asberger, ein weiterer Chef Frank-Ulrich Lacker, der mit passenden Worten durchs Programm führte.

»Über den Wolken« sangen sie beschwingt, vielleicht weil sie von der zuvor stimmungsvoll gesungenen »Diplomatenjagd« dann »Weit, weit weg« sein wollten. Nach weiteren schönen Liedern und Flughäfen, Paris und »Plaisir d'amour« und Yokohama mit »Mitsou mitsou«, kamen sie in Europa wieder an bei ungarischen Klängen, griechischem Zorbas-Tanz und dem »Dritten Mann« in Wien.

Jetzt hatte »Mandolin Air« einen kleinen Knüller für die Fluggäste bereit. Die Gäste aus Freistett traten auf die Bühne und gemeinsam mit den Mandolinen sangen sie unter der Leitung von Viktor Asberger Ohrwürmer wie »Über sieben Brücken«, das Freiheitslied aus Nabucco und »Dschingis Khan«. Den Beifall konnte die Flugzeugcrew auf der Bühne nur mit dem »Bad'ner Lied« beenden, alle sangen mit.

aus: Kehler Zeitung 22.10.2013

 
 

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