Kindergarten Auenheim

Jetzt wird der Alterssprung etwas größer, denn wir kommen von den Ältesten im Dorf – den Jubilaren - zu den Jüngsten – den Kindergartenkindern. Seit Februar 2015 finden Treffen des Arbeitskreises des ev. Kindergartens Auenheim statt, an welchem Leitung und Elternbeirat des Kindergartens, Vertreter des Trägers und der Verwaltung sowie Mitglieder des Ortschaftsrats teilgenommen haben und teilnehmen.
Im ersten Termin ging es zunächst um das Konzept, dass die Kindergartenleiterin bereits zwei Jahre zuvor eingereicht hatte und auf Missstände und Probleme hingewiesen hatte. Der Neubau wurde im Jahre 2008 zum Krippenbereich umgebaut und entspricht den Bedürfnissen und Vorschriften. Derzeit können dort 20 Kinder im Alter von 1 – 3 Jahren untergebracht werden. Im Altbau sind drei Gruppen für 3 – 6 Jahren untergebracht. Der Platz reicht gerade so für max. 75 Kinder.

Die Brandschutzmaßnahmen konnten im letzten Jahr umsetzen werden. Alle Räume wurden mit Brandschutzmeldern ausgestattet. Wir haben für eine sichere Eingangstür gekämpft und diese auch letztendlich zum Schutz aller (der Kinder und der Erzieherinnen) gekommen.

Für die weiteren Planungen am Kindergarten Auenheim müssen wir die tatsächlichen Kinderzahlen berücksichtigen. Der Fachbereich 2 hat für die Ortschaft Auenheim die Kinderzahlen ermittelt:

Daraus ergab sich, dass im
Kindergartenjahr 14/15 22 Plätze gefehlt haben
Kindergartenjahr 15/16: 32 fehlende Plätze errechnet wurden. Und im Kindergartenjahr 16/17 fünfzehn Plätze fehlen. Eine weiterreichende Prognose ist nicht möglich, da die Kinder erst noch geboren werden.

Relativ früh wurde über einen möglichen Neubau gesprochen, da das Gebäudemanagement davon ausging, dass das Dachgeschoss nicht mitbenutzt werden kann, weil hier andere Brandschutzauflagen gelten. Auch eine Erweiterung im Hof war nicht denkbar, weil der Außenbereich bereits zu klein und begrenzt ist.
Diese schlechten Voraussetzungen wurden im Laufe des Jahres relativiert, weil man ein angrenzendes Grundstück zum Kauf angeboten bekam und weil das Dachgeschoss jetzt doch ausgebaut werden könnte. 

Gut war, dass die Gemeinderäte der Stadt Kehl sich den Kindergarten vor Ort angeschaut haben und recht früh klar war, dass hier mehr Geld investiert werden muss als ursprünglich für den Doppelhaushalt 15/16 geplant war. Für die Planungsphase mussten dann 450.000 € eingestellt werden. Im Nachtragshaushalt stehen nun als Verpflichtungsermächtigung weitere 1,35 Mio. Euro. Wir benötigen mind. 1,8 Mio. Euro für einen Umbau am jetzigen Standort. Zu bedenken ist auch, dass wir das Billardhaus abreisen müssten und dem Billardclub ein anderes Vereinsheim zur Verfügung stellen müssen. Aber auch ein Neubau könnte eine sagen wir mal „Verpflanzung“ eines Vereins bedeuten. Der Turnverein müsste weichen, wenn man sich für einen Neubau am Turnplatz entscheiden sollte. Eine weitere Fläche würde evtl. am Ortsausgang Richtung Bodersweier zur Verfügung stehen. Dort würde ein Neubau keine Umsiedlung der Vereine nach sich ziehen. 

Eins ist klar, wir benötigen eine weitere Gruppe, so dass der Kindergarten in Auenheim im Gesamten 4 Gruppen für 2-6 jährige und 2 Krippengruppen hat. Wo wir das umsetzen können, muss letztendlich vom Ortschaftsrat vorberaten und dann vom Gemeinderat beschlossen werden.
Es geht hier um viel Geld –noch mehr Geld für einen Neubau- , aber vor allem darum, dass wir nicht eine mittelfristige Lösung finden, sondern eine, mit der wir über viele Jahre gut leben können.

Und ich finde, es geht hier um die Erziehung und Betreuung unserer Kinder und um gute Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen. Es geht nicht um Notalgie und persönliche Interessen.

In der Febr. Sitzung soll nun im Ortschaftsrat beraten werden, damit wir auch schnell an die Umsetzung des Vorhabens gehen können. Denn eins ist sicher: Egal wo wir beginnen, es wird eine Bauphase von 1,5 bis 2 Jahre geben. Am jetzigen Standort würde das eine evtl. Containerlösung nach sich ziehen, dafür wäre ein Umbau etwas schneller möglich als ein Neubau. Es gibt viele Vor- und Nachteile für beide Lösungen.

Ich möchte mich bei allen Teilnehmern des Arbeitskreises bedanken. Wir sind dank unserer Treffen und Diskussionen gut vorangekommen und können bald entscheiden, wo wir die beste Lösung für die Zukunft sehen.

 
 

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