Sportlerehrung 2016

29.01.2016

Zwei Mannschaften des Turnvereins Auenheim (TVA) wurden bei der Sportlerehrung am Freitagabend ausgezeichnet: die Handball-B-Mädchen und die Jazzdance-Gruppe.

Kehl-Auenheim. „Wir müssten eigentlich viel mehr Sportler ehren als wir das heute tun“, sagte Ortsvorsteherin Sanja Tömmes in ihrer Laudatio am Freitagabend im Auenheimer Bürgersaal. Denn jeder Einzelne, der sich sportlich betätige, sei erwähnenswert und erfolgreich. „Auch ohne ersten Platz. Jeder, der Spaß hat an seiner Sportart, ist ein Sieger.“

Dass die Handball-Mädchen Spaß am Sport – und offensichtlich auch am Erfolg – haben, steht außer Frage: Bereits zum zweiten Mal durfte sich das Team um Ann-Kristin Krauß und Rainer Dohle von den Auenheimern feiern lassen. Wie schon das Jahr zuvor hatten die B-Mädchen auch 2015 den Bezirksmeistertitel eingeheimst. „Wenn ihr so weitermacht“, prophezeite Marco Stahl vom TVA seinen jungen Handballerinnen, „dann haben wir nächstes Jahr zwei Mannschaften hier oben stehen.“

Bei der diesjährigen Sportlerehrung in Auenheim hatten die Mädels das Sagen. Die Handball-B-Jugend mit Trainerin Ann-Kristin Krauß (2.v.r.), Marco Stahl und Ortsvorsteherin Sanja Tömmes.
Bei der diesjährigen Sportlerehrung in Auenheim hatten die Mädels das Sagen. Die Handball-B-Jugend mit Trainerin Ann-Kristin Krauß (2.v.r.), Marco Stahl und Ortsvorsteherin Sanja Tömmes.

Die zweite Gruppe, die sich am Freitag über eine Auszeichnung freuen durfte, waren die Jazzdance-Mädchen unter der Leitung von Sanja Tömmes. Die knapp ein Dutzend starke Truppe ist im Hanauerland bereits ein gern gesehener Gast auf Festen und Veranstaltungen. Bei der „Dance Trophy“-Landesmeisterschaft im vergangenen Jahr schafften es die Mädels auf Platz eins und qualifizierten sich somit für die Deutschen Meisterschaften im Showdance.

Ortsvorsteherin Sanja Tömmes dankte den Übungsleitern für ihr Engagement. „Die Vereine bieten allen eine günstige Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen. Und die Stadt Kehl fördert ihre Vereine. Das ist ein nicht ganz unerheblicher Bestandteil, dass es trotz der geringen Beiträge funktionieren kann“, sagte sie. Ehrenamt gepaart mit finanzieller Sicherheit sei eine gute Kombination: „Der Turnverein kann sich sicher gut erinnern, was im letzten Jahr durch die Sperrung der Sporthalle an Kosten angefallen ist, weil die Halle in Willstätt für Trainingszwecke genutzt werden musste.“ Wegen drohender Einsturzgefahr und den dadurch nötig gewordenen Bauarbeiten war die Auenheimer Turnhalle fast ein ganzes Jahr geschlossen. Während dieser Zeit konnte das Hallentraining entweder gar nicht oder nur in Willstätt stattfinden. Für Letzteres hat die Stadt Kehl die Kosten übernommen.

VON: ANTJE RITZERT

 
 

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